Geschichte von 1945 bis 1975

Nach Ende des Kriegs fand sich eine kleine Gruppe, die unter dem alten Namen die Arbeit wieder aufnahm. Mit dabei war auch Werner Lortz, der von 1957–1993 als Dirigent das Pfarrorchester zu dem gemacht hat, wie es sich heute darstellt. Er führte 1960 das Saxophonregister ein, um auch neuzeitliche Musik spielen zu können, und betrieb eine vorzügliche Jugendarbeit, so dass heute ein beträchtlicher Jugendanteil zu finden ist. dieser Prozentsatz war nur zu Zeiten des Jünglingsvereins höher. Dabei darf man nicht vergessen, dass er der bislang einzige Dirigent war, der kein Berufsmusiker war. 1987 erhielt er für seine Verdienste um das Orchester den päpstlichen Orden „Pro ecclesia et pontifice“.

Das Orchester vor dem Werdener Gymnasium 1954

Platzkonzert auf der Brehminsel in Werden zugunsten der Aktion Sorgenkind am 9. September 1967

Höhepunkt des Orchesterlebens war sicherlich der Besuch anlässlich des 50-jährigen Bestehens zusammen mit der Pilgergruppe des Bistums Essen im Jahre 1975 in Rom.
Bei einer Audienz auf dem Petersplatz blieb Papst Paul VI. mit seinem Papamobil vor dem musizierenden Pfarrorchester stehen, hörte sich ihren Choral (Tochter Zion) zu Ende an und überreichte dem Dirigenten Heinz-Josef Bresser eine besondere Gedenkmedaille zum Heiligen Jahr. Das Orchester war in dieser einen Oktoberwoche in Rom in aller Munde: Es spielte im Petersdom und auch sonst bei jeder sich bietenden Gelegenheit (z.B. in den öffentlichen Verkehrsmitteln ...)

Papst Paul VI. gehörte zu den Fans des Orchesters. Er war so begeistert, dass er dem Orchester spontan eine besondere Medaille schenkte

Die Pilgergruppe des Orchesters auf dem Petersplatz

© 2020 - Blasorchester Essen-Werden
   
| Donnerstag, 22. Oktober 2020 || Designed by: LernVid.com |